fbpx
Überspringen zu Hauptinhalt

Kerntechnischer Rückbau – Fasshandling

Für den Rückbau kerntechnischer Anlagen in Deutschland fertigte die IEM FörderTechnik GmbH eine mobile Fasskippeinrichtung mit vorgelagerten Rollenbahnsegmenten und zwei angetriebene Rollenbahnen mit integrierter Fasskippeinrichtung.

Die Fässer mit schwach radioaktiven Abfällen werden mit diesen Anlagen vorgepuffert und mit Hilfe von Handlingsgeräten in Container eingelagert.

 

IEM Fasskipper Für Nuklearrückbau
IEM Fasskipper Für Nuklearrückbau
Fasskippanlage2
IEM Fasskipper Für Nuklearrückbau

Wieder­aufbereitung radioaktives Material

Für eine Wiederaufbereitungsanlage für radioaktives Material in China fertigte die IEM FörderTechnik GmbH angetriebene Rollenbahnen, heb- und senkbare Kettenförderer und Drehtische.

Der Lieferumfang umfasste ebenfalls die Fassverdichtung und Fassbefüllung sowie die Gewichtskontrolle.

Auch die Lieferung und Installation vor Ort wurde durch die IEM FörderTechnik GmbH durchgeführt.

Legierungs­mittelanlage

Für die Modernisierung während des laufenden Betriebs der Sekundärmetallurgie einer Legierungsmittelanlage in Deutschland plante, fertigte, lieferte und montierte die IEM FörderTechnik GmbH die Beschickung zu den Schmelzöfen und Schrottkorb, Wellkantgurtförderer, Muldengurtförderer, Lkw-Annahmebunker und den Stahlbau.

Kunde: SMS Siemag, Düsseldorf

Inbetriebnahme: 2011

Planung: Detailengineering, Fertigung, Montage, IBN

Fördergut: Dolomit, Kalk, Kohle, Mangan, Legierungsmittel

Leistung: 150 – 333 Mg/h

Standort: Peine

Auftragsumfang:
Beschickung Schmelzöfen und Schrottkorb,
8 St. Silos und 16 St. Tagesbunker,
40 St. Förderrinnen,
2 St. Wellkantenförderer,
15 St. Muldengurtförderer,
2 LKW-Annahmebunker,
Stahlhallenbau.

Heizkraftwerk

Für die Modernisierung eines 900 MW Kohle- / Biomasse-Heizkraftwerk in Tschechien fertigte, lieferte und montierte die IEM FörderTechnik GmbH Transfertürme, Förderbänder, Metalldedektoren, Bandbrücken, Wellkantgurtförderer, Antriebsaggregate.

Kunde: Kraftanlagen München

Standort: Kladno (CZ)

Auftragsumfang:
4 Transfer Türme
7 Förderbänder
diverse Metalldedektoren
mehrere Antriebsaggregate auf der Oberseite der Transformatoren
Vakuum-line-System
Sprühsystem
Fracht, Montage, INBN

Becherwerke

Hier können einige von der IEM FörderTechnik GmbH konzipierte, konstruierte und umgesetzte Becherwerke betrachtet werden.

Mulden­gurtförderer

Hier können einige von der IEM FörderTechnik GmbH konzipierte, konstruierte und umgesetzte Muldengurtförderer betrachtet werden.

Strahl­mittelanlage

Als Generalunternehmer hat die IEM FörderTechnik GmbH für einen Strahlmittelhersteller in Deutschland eine neue Strahlmittelanlage ab Oberkante Keller erstellt.

Hierbei gelangt Schlacke aus dem Kraftwerk über Förderbänder in die Anlage, wird dort getrocknet, zerkleinert, in handelsübliche Fraktionen gesiebt, verpackt und verladen.

Schnecken­förderer

Hier können einige von der IEM FörderTechnik GmbH konzipierte, konstruierte und umgesetzte Schneckenförderer betrachtet werden.

Trogketten­förderer

Hier können einige von der IEM FörderTechnik GmbH konzipierte, konstruierte und umgesetzte Trogkettenförderer betrachtet werden.

Wide Belt Conveyor

Hier können einige von der IEM FörderTechnik GmbH konzipierte, konstruierte und umgesetzte Reciprocating & Wide Belt Conveyor betrachtet werden.

Wellkant­gurtförderer

Hier können einige von der IEM FörderTechnik GmbH konzipierte, konstruierte und umgesetzte Wellkantgurtförderer betrachtet werden.

[/vc_section]

[/vc_section]

[/vc_section]

[/vc_section]

[/vc_section]

Hg-Minderung mit Aktivkohlepulver in Schkopau

Am Kraftwerksstandort Schkopau wird seit 1995/96 durch zwei Kraftwerksblöcke 450 MWel Prozessdampf und Strom für das benachbarte Industriegebiet sowie Strom für die Deutsche Bahn und das deutsche Stromnetz produziert. Dazu wird Braunkohle als Brennstoff aus dem ca. 40 km entfernten Tagebau Profen per Zug angeliefert.

Kunde:
UNIPER Kraftwerk Schkopau

Inbetriebnahme:
1995/96

Vorteile:

  • 80% weniger Hg-Emissionen in Abgasen
  • Flugstaub als Zementzuschlagsstoff
  • Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte sichert Betriebserlaubnis
  • Effizientere Quecksilber-Gesamtabscheidung

Auftragsumfang:

  • Aktivkohleförderung
  • Turnkey Projekt inkl. Erd-, Fundament- und Stahlbauarbeiten
  • Detailengineering, Fertigung, Montage, IBN
  • Zellradschleusen
  • Aktivkohledosierung
  • Dosierschnecken und Zellradschleusen
  • Dosierlanzen
  • Betriebsoptimiertes Lanzendesign
  • Zellradschleusen
Modell der AKD-Anlage
Modell der AKD-Anlage
AKD-Anlage mit 2 Silos, Maschinenhaus und Stahlbau
AKD-Anlage mit 2 Silos, Maschinenhaus und Stahlbau

Seit Anfang 2019 müssen bei derartigen Kohleverbrennungsanlagen geringere Quecksilber-Abgasgrenzwerte eingehalten werden. Zusätzliche erschweren die Verbrennungsbedingungen und die vergleichsweise hohen Hg-Gehalte in der mitteldeutschen Rohbraunkohle die Einhaltung der neuen Emissionslimits von 10 μg/Nm³ im Jahresmittel.

Viele vorangegangene Messungen und Pilotversuche zeigten für den Fall Schkopau: die im Kraftwerk bereits vorhandenen Reinigungsstufen, bestehend aus Elektrofilter (Entstaubung) und Rauchgasentschwefelungsanlage (Abscheidung von Schwefeldioxid), erzielen keine hinreichende Quecksilberminderung.

Im November 2017 erfolgte die Projektvergabe zur Nachrüstung einer speziell auf die Anforderungen in Schkopau abgestimmten Aktivkohledosieranlage an die Firma IEM Fördertechnik GmbH. Trotz des komplexen Anlagenaufbaus und leichter Terminverzögerung bei Erteilung der Bau-und Betriebsgenehmigung (Mai 2018) konnte die Anlage bereits im März 2019 in Betrieb gehen. Selbst im bereits angebrochenen Jahr 2019 konnten die strengeren Abgasgrenzwerte im Jahresmittel eingehalten und seitdem die Quecksilberemissionen zuverlässig gesenkt werden.

Mit der neuen Anlage wird fein gemahlenes und imprägniertes Aktivkohlepulver in das Verbrennungsabgas vor Elektrofilter dosiert. Über Zellradschleusen wird das Material aus den zwei 200 m³ Vorlagesilos zunächst in die mit 5 m³ deutlich kleineren Dosierbehälter unter dem Silo gefördert. Ausgehend vom Dosierbehälter erfolgt dann über Dosierschnecken und Zellradschleusen der Transport per pneumatischer Förderung zu den Dosierlanzen. Besonderes Augenmerk wurde bei Anfertigung der Dosierlanzen auf die sparsame Verteilung des schwarzen Adsorptionsmaterials gelegt. In das Lanzendesign spielen sowohl die praktischen Erfahrungen aus vorigen Versuchen als auch die Erkenntnisse der im Vorfeld durchgeführten CFD-Strömungssimulation mit ein. Das feinverteilte Aktivkohlepulver mit seinem inneren Porensystem sammelt bis zu 80 % der im Abgas enthaltenen Quecksilberteilchen auf und bindet sie in das Porensystem ein. Dafür bleibt aber wenig Zeit. Nur etwa drei Sekunden vergehen, bis das mit Quecksilber beladene Aktivkohlepulver zusammen mit dem Flugstaub im Elektrofilter abgeschieden wird.

Der Flugstaub wird anschließend inklusive dem beladenen Aktivkohlepulver per Waggon zum Tagebau gebracht, wo der Flugstaub als Zementersatz für Restrukturierungsmaßnahmen eingesetzt wird. Der Großteil des Quecksilbers wird folglich wieder dahin zurückgebracht, wo es herstammt.

Als weitere Maßnahme wird das sulfidische Fällmittel Pravo200 der Firma PAN Applied Chemicals im Rauchgasentschwefelungsprozess zugesetzt, um die Quecksilber-Einbindung innerhalb der Kalkstein-Gips-Waschsuspension zu verbessern. Durch Kombination dieser Maßnahme mit der Aktivkohledosierung ergibt sich eine deutlich effizientere Quecksilber-Gesamtabscheidung.

Download Case Study PDF/940KB

[/vc_section]

[/vc_section]

An den Anfang scrollen